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Neues aus der Grundschule

Märchenerzählerin Berichte der Klasse 3 a

Berichte der Klasse 3a zum Besuch der Märchenerzählerin Gwendolin Altenhöfer
 
 
Am 2.12.2016 hat uns eine Märchenerzählerin besucht. Dazu haben wir Gegenstände aus der Natur mitgebracht, z.B. Stöcke, Tannenzapfen, Schneckenhäuser…
Die haben wir in die Mitte gelegt und eine Kerze angezündet. Frau Altenhöfer hat wirklich ausgezeichnet erzählt. Es waren drei Geschichten - sie waren schön, aber auch lustig und spannend.                                                                                            
                                                                                                                Grace
                       
                                                                                          
Gwendolin Altenhöfer ist eine Märchenerzählerin. Sie war bei uns in der Schule und hat uns drei Märchen erzählt. In einem Märchen kamen nacheinander drei verschiedene
Frauen zu einer Kätnerin und haben gefragt, ob sie bei ihr übernachten können. Als die Kätnerin am nächsten Tag in die Stube geschaut hat, wo die Frau schlief, war dort alles wie im tiefsten Winter. Das nächste Märchen hieß Schneeflöckchen -  da haben zwei alte Frauen ein Enkelkind bekommen, das mit anderen Kindern Beerensammeln ging…
Das dritte Märchen war „Der süße Brei“. Aber das kennt ihr bestimmt schon und deshalb erzähle ich jetzt nichts davon.                                             
                                                                                                                  Malina
 
 
Ein Märchen von Gwendolin Altenhöfer:
Es klopfte einmal an der Tür einer Bäuerin. Es war eine Fremde, die fragte: „Entschuldigung, aber kann ich bei Ihnen schlafen?“ „Ja“, antwortete die Bäuerin,
„du darfst auf dem Kachelofen schlafen.“. Sie ging in ihre Kammer und schlief. Am nächsten Tag schaute sie nach der Fremden, aber das ganze Zimmer war mit Eis bedeckt.
Sie zog sich warm an und sah, dass die Fremde ganz nackt war. Sie sagte: „Sie sind ja nackt bei dieser Kälte.“ Die Fremde antwortete: „ Ich konnte kaum schlafen und habe mich (vor Hitze) immer hin und her gewälzt.“ Die Fremde ging zum Tisch und aß Vollkornbrot und trank Buttermilch. Dann war sie verschwunden.
So war das noch zweimal. Die letzte Fremde war die netteste. Sie ließ sogar Geschenke für die Bäuerin da. Es waren zwei Säcke und die Fremde sagte: „Liebe Bäuerin, mach die Säcke bitte nie ganz auf. Der karierte Sack gibt warm, der andere Sack gibt kalt.“ Die Bäuerin testete gleich den karierten Sack und schon war ihr warm. So ging sie morgens und abends mit dem Sack um ihr Feld herum und ihr Getreide wuchs gut. Eines Tages schickte der König seinen Diener, um die beiden Säcke zu holen. Die Bäuerin dachte aber gar nicht daran, sie ihm zu geben und verbrannte den Bart des Dieners mit dem warmen Sack. Am nächsten Tag kam der König selbst vorbei und wollte die Säcke holen. Da machte die Bäuerin den kalten Sack einen ganz kleinen Spalt auf und der König fror ein und konnte nicht mehr reden. Nun hatte sie für immer ihre Ruhe.
                                                                                                                       Milena

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